Posts by Marcus

    Schätze die Skorpion Rally STR haben gut funktioniert.

    Der STR ist natürlich kein richtiger Enduroreifen, als Kompromiss schlägt er sich aber ganz gut.

    Bei feuchtem Boden kommt er natürlich, wie alle anderen straßenlastigen "Enduroreifen", schnell an seine Grenzen ;-)

    Sonntag habe ich ein Adventure-Bike-Training beim ADAC in Lüneburg mitgemacht.

    War ein großer Spaß. Das ist eigentlich für Offroad-Einsteiger mit Reisenduros, Scrambler & Co.

    Die haben schon komisch geguckt, als ich mit meinem X-ADV kam.


    Ich war vom ADAC eingeladen, darf für's Kradblatt darüber berichten :-)


    Mein X-ADV hat sich gut geschlagen, nur an einer Stelle reichte die Bodenfreiheit nicht aus ;-)


    Luxusprobleme einer degenerierten Gesellschaft.

    Alles für den eigenen Spaß - und ja, ich verdiene selbst mein Geld mit dem Spaß.

    Dass es auf ewig so weiter geht (bzw. gehen kann) wie in den letzten 60 Jahren (und niemals davor), nimmt wohl keiner ernsthaft von uns an...


    Es muss und wird etwas passieren um zu mehr Nachhaltigkeit zu kommen - in allen Bereichen …

    Und noch was neues:

    Leider alles nur Pendler-Spielzeuge - bisher keine weiteren keine ernstzunehmenden Motorräder.

    Als Pendler ist man mit einem E-Scooter besser bedient ;-)


    PS: meine neue Energica müsste in 2 Wochen da sein, freue mich schon sehr :-)

    off-topic:


    Der Angel GT2 hat mich auf der Dorsoduro 1200 (130PS/115Nm) entäuscht, aber das ist nur mein Empfinden. Habe kein Vertrauen zu dem Reifen aufbauen können. Feedback und Eigendämpfung haben mir nicht gefallen, aber vielleicht passte der Angel auch einfach nicht zur Dorsoduro.

    Ich denke, die Dorsoduro ist zu leicht für den GT2.

    Die Esse wiegt ja locker einen Zentner mehr ;-)

    Ich würde den GT2 auf ZZR 1400 & Co. fahren, schwere Sporttourer.


    Und streckenmäßig ist der Norden sicherlich reifenschonender als deutsche Mittelgebirge, wenn man nicht gerade Vollgastests auf der BAB fährt ... ;-)

    Es hat sich jedenfalls noch niemand beklagt, dass ich zu bummelig unterwegs bin.

    Mit den Leuten unseres lokalen Forums, die Landstraße auch mit 160 ballern, fahre ich aber aus Eigenschutz nicht mit ;-)

    Hey Marcus, wie warste mit dem GT 2 zufrieden?

    Der GT2 hat mir gut gefallen - vom Anfang bis zum Ende.

    Für schwere Sporttourer eine gute Wahl.


    Als nächsten hatte ich den Michelin Road 5 GT aufgezogen, da fehlen aber durch den Verkauf die Langzeiterfahrungen.

    Erster Eindruck war aber sehr gut … :-)

    Und bei 200Nm Drehmoment kannste gleich mal ein Monatsabo für Hinterreifen mitbestellen.

    Die Schnellladung (tanken) mit 6,7 km/min braucht laut Herstellerangabe also 1 Std. für eine volle Ladung, um dann wieder gut 2 Std. fahren zu können, wenn man denn nach ~150km Landstraße eine passende Ladestation findet und die "versprochene" Ladeleistung erreicht wird, ansonsten 63,5km pro Std. = 6:18 Stunden.


    25000,-€ kostet das gute Stück ohne Extras.

    Das mit dem Monatsabo ist Blödsinn - du fährst schließlich nicht ständig Knallgas (ich zumindest nicht).

    Mein Vorgängermodell hatte auch nicht gerade schlappe 180 Nm und der Pirelli Angel GT2 hat 12.500 km gehalten.

    Mit der Hälfte wäre ich auch zufrieden gewesen. Die neue kommt wohl mit dem sportlichen Pirelli Corso Rosso 3, der wird nicht so lange halten.


    Am Schnelllader lade ich auf der Landstraße für gewöhnlich nach 1 Stunde Fahrt ca. 15 Minuten. Das finde ich erträglich.

    Vollgas (bzw. Strom) auf der Autobahn Kilometer reißen ist aber Grütze, das geht nicht. Habe also nichts gegen 120er Tempolimit ;-)


    Spaß kostet. Alleine für die OZ Schmiedefelgen lege ich knapp 2500 drauf ;-)

    Eine Harley kaufst du aber auch nicht, weil sie dich günstig von A nach B bringt.

    Wenn ich es mir nicht leisten wollte, würde ich einen gebrauchten Japaner aus der 1990ern fahren. Zuverlässig und billig...

    Der X-ADV ist übrigens auch überteuert und trotzdem fahren wir ihn … ;-)

    Leider habe ich keine Informationen zum Gewicht und zur max. Ladeleistung DC in KW gefunden. Die Angabe 400km/h ist natürlich relativ...

    Eine möglichst hohe Ladeleistung ist beim Reisen sicherlich das Wichtigste.

    Die Ladeleistung liegt bei 23 kW an DC, 3 kW an AC (wegen dem eingebauten Gleichrichter).

    AC lädt man aber quasi nur zuhause, unterwegs als Notlösung oder wenn man irgendwo übernachtet.


    Meine Esse mit dem kleinen Akku wog rund 280 kg.

    Das Gewicht ist um ca. 15 kg gesunken trotz 60% mehr Akkukapazität.


    Das ist immer noch eine Menge und ich bin nur ein 174 cm knapp 70 kg Männchen ;-)

    Wider Erwarten hatte ich aber keine Probleme mit der Handhabung.

    Eine aktive Vor- & Zurück-Rangierhilfe über den Gasgriff ist sehr hilfreich. Da habe ich mit dem X-ADV z.T. mehr Schwierigkeiten ;-)


    400 km ist wie alle Reichweitenangaben nicht alltagstauglich bzw. völlig spaßbefreit.

    Die Ribelle+ hat den gleichen Akku, nur mehr Motorleistung.

    Die konnte ich im letzten Jahr fahren: https://kradblatt.de/energica-eva-ribelle-modell-2020/

    Habe ich jetzt mit diesem Programm eine Tour in Österreich geplant: 500 km, 4 x laden - teilweise auf Autobahntankstellen, Ladezeit 1 Stunde 46 Minuten (davon 1 x 51 Minuten bei einem Sportgeschäft, dann bei einem Autohaus). Dann bin ich am Ziel mit 11% Batteriekapazität, in der Nähe keine Ladestation.

    Dann nächster Tag - mit Glück und 4 % Akku bei einer Ladestation.

    haha Hast du die Tour mit einer Zero geplant?

    Mit welcher Ladeleistung? Also 51 Minuten habe ich noch nie gestanden ;-)


    Aber es stimmt schon, man muss sein gewohntes Verhaltensmuster ändern.

    Das macht (für mich) aber auch einen Teil des Reizes aus.


    Mal ehrlich: ich fahre seit 1986 ganzjährig durchgängig Motorrad und bin seit vielen Jahren auch beruflich voll im Thema - da gibt es halt nichts mehr, was irgendwie mehr ist als "ganz schön". Egal ob Renne, Touren, Offroad. Ob 100 km oder 1000 km am Tag... alles ist schön :-)

    In Europa ist alles (ziemlich) gleich schön, Motorräder funktionieren alle einwandfrei schön, gepflegte Langeweile (überspitzt dargestellt, ich fahre natürlich gerne).


    Aber die Spannung, das Besondere, das was früher faszinierend war, das habe ich erst mit dem E-Motorrad wieder neu entdeckt.

    Man muss sich wieder mit der Materie beschäftigen, wird gefordert, muss lernen und ggf. auch mal Lösungen finden.


    Das ist nicht für jeden was - aber genau dieses Neue macht (mir) viel Freude.

    Vom Fahren her ist es halt die enorme Drehmomentwelle, die begeistert.

    Das ist ganz cool, aber wann lädt man schon voll durch. So gesehen ist eine 200 PS Verbrenner-Rakete auch ganz cool (wobei die mich auf der Renne überfordern).


    Hier habe ich einen Reisebericht eines "Early Adopters" - mit einer Zero war das 2017 eine deutlich andere Hausnummer als mit einer Energica heute ;-)

    https://kradblatt.de/mit-der-zero-sr-nach-kroatien/



    Und was Dexter-ade und mich angeht: alles cool, macht euch keine Sorgen.

    Das Thema ist halt speziell - mehr noch als Warnwesten, Reifen und Öl ;-)


    LG, Marcus

    Als Alternative werfe ich noch Hyperpro in den Raum.

    Die liegen preislich zwischen Wilbers und YSS, bieten auch guten Service und individuelle Änderungsmöglichkeiten.

    https://www.hyperpro-shop.de


    Habe ich an 2 Bikes,

    mein X-ADV reicht mir aktuell aber mit den originalen Einstellmöglichkeiten …

    Also bis heute konnte mir noch kein Verkäufer von E-Motorrädern einen Tip geben, wie ich meine Touren in Frankreich unter Vorgabe der Tour und der Zeit bewältigen kann. Auf für Tagestouren (400-500 km) mussten die passen.

    Für EV-TourPlanung bietet sich ABRP an, ein Routenplaner für EV.

    Bei 400-500 km empfiehlt sich aber ein Motorrad mit CCS Lader (Gleichspannung). Meine maximale Tagesetappe lag da in Deutschland bei etwas über 600 km Landstraße. Mehr fahre ich mit dem Verbrenner auch nicht.

    AC kommt als Onbord-Lösung auf maximal 12 kW bei Zero, das wäre mir pers. zu langsam.


    https://abetterrouteplanner.com


    Den Planer gibts auch als App.

    Man kann anhand seines Fahrzeugs und der Reichweite die Stopps planen.

    In Frankreich ist das Netz noch nicht so dicht wie bei uns, 400-500 km sollten aber drin sein.


    Grundsätzlich entschleunigt EV-Touren durch häufigere kurze Pausen aber (mich) mehr als Verbrenner-Touren.

    Da bin ich jetzt aber doch auch was angepisst :cursing:


    Natürlich hat jeder eine eigene Meinung, wenn du das nicht akzeptieren kannst, lass es oder such dir ein Forum wo alle deiner Meinung sind 8o

    Schön das du das "Wissen" hast und nett es mit uns auch zu teilen, aber was willst du denn eigentlich?

    Hat dich einer Angeprangert?

    Ganz schön viel MIMIMIIII :D

    genau das, was ich am Anfang schon vermutet habe - eine sinnlose Diskussion.


    Ich bleibe aber dabei - von den Leuten, die ÜBER EV reden haben die wenigsten mehr als nur mal eine kurze Probefahrt gemacht. Wenn überhaupt :-P

    Mit einem Elektroauto-Besitzer könnte man sich ja zumindest noch über den regionalen Stand der Infrastruktur und der Technik der Säulen austauschen.

    Von anderen kommen i.d.R. Links zu Artikeln dümmlicher Journalisten, die ohne eine Ahnung im Grünen stranden und daraus eine Geschichte stricken.


    Das wäre so, als ob wir beide z.B. über die Vorzüge und Nachteile der neuen Yamaha MotoCrosser Generation diskutieren würden (wobei ich zwar eine CRF/L offroad bewege, von MX aber weit entfernt bin). Da hätten wir dann beide eine Meinung aber kein Wissen (ich vermute mal, du fährst kein MX auf Semipro-Level). Ergo würde ich in die Diskussion gar nicht erst einsteigen.


    Oder wir diskutieren übers Klöppeln - habe ich zwar noch nie gemacht, aber mal ehrlich ist doch voll doof, oder?! ;-)


    Ich denke mal du erkennst, worauf ich hinaus will.


    Ob mich einer "anprangert", geht mir übrigens völlig am Arsch vorbei.

    Als Elektromotorrad-Fahrer muss man ein dickes Fell haben angesichts der Ignoranz unter (speziell deutschen) Motorradfahrern ;-)

    Sie SP ist bei der von mir gewählten Ausstattung der Energica billiger - alleine die Felgen kosten 2,5k. Basispreis liegt die SP etwas höher (eine voll ausgestattete BMW GS ist etwas gleich teuer) ;-)

    Was hat die SP mehr an Ausstattung als die Energica (jetzt sag nicht PS oder 4 Zylinder)?

    Was willst du mit 180 km Reichweite in der Stadt?

    Ladezeiten haben mich die letzten 15 tkm nicht gestört - nach eine Stunde aus ich meistens pissen und lade dann ein paar Minuten zwischen ;-)

    Ladesäulen nehmen ständig zu und ich habe bisher immer eine gefunden.


    Wie auch in anderen Diskussionen gibts hier - wie erwartet - sehr viel Meinung aber kein Wissen oder gar praktische Erfahrung.

    Naja, egal - Hauptsache Spaß :-P

    Da beißt sich nichts. Beides spart doch CO2 ein.

    Und du fährst dann zeitgleich ja keinen Verbrenner mehr - dessen Betriebsstoffproduktion übrigens dauerhaft einen erheblichen Energiebedarf hat.

    Ich fahre seit 2 Jahren auch ein E-Motorrad und eine sachliche Diskussion kannst du vergessen.


    Die EV-Gegner geben der Technik nicht mal eine Chance und meinen, von heute auf Morgen würde sich alles ändern.

    Dazu gibts dann zum Teil veraltetes Halbwissen und das übliche Rohstoff-Bashing ohne den Blick über den Tellerrand zu heben oder womöglich in den Spiegel zu gucken (speziell bei Kobalt).


    Und was (manche) Forscher heute prognostizieren, ist morgen schon überholt.

    Das haben wir gerade im technischen Bereich mehr als einmal erlebt.


    Wir haben 100 Jahre (in meinen Augen falsche) Verbrenner-Entwicklung hinter uns.

    Unterhalten wir uns doch in 100 Jahren über EV.


    Warum sollte die Diskussion hier sinnvoller ablaufen.

    Da kümmere ich mich lieber um erbaulichere Dinge :-)