Posts by Bananenbieger

    Zu der Pseudo-Indian:


    Furchtbar - wobei da mit einem 200er-Hinterrad mit Sicherheit noch was zu retten wäre. Aber die muss man echt mal real sehen - auf den Bildern sieht die aus, als wenn sie noch länger als meine MGX wäre...


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    Zum Elektrokäfer:


    Beim Käfer passen die Proportionen nicht - der Radstand ist zu lang. Der Bus (mal abgesehen von den Preisen) sieht aber mal nicht schlecht aus... so eine Elektro-T1...

    Bei welchem Veranstalter und wo hast Du das Training gemacht und wie teuer war es?

    Wenn ich mir seinen Post so durchlese, würde ich Frage 1 und 2 mit "ADAC" und "Lüneburg" beantworten. Und Frage 3 wird wohl mit "kostenlos" beantwortet werden können - er schreibt ja, dass er eingeladen war.


    Und wenn ich all dies sinnvoll zusammensetze und dann Tante Google frage, lande ich hier...


    https://fsz-hansa.de/adventure-bike-training


    So etwas wird aber auch von anderen ADAC-Ortsgruppen angeboten - man muss noch nicht mal ADAC-Mitglied sein.

    Du kannst es nicht wissen, aber die Diskussion gab es vor Jahren auch schon für die erste X-ADV:


    Nein, man braucht keine ABE, da im Fußbereich keinerlei Funktion liegt (kein Schalthebel, kein Bremspedal). Bisweilen wird es auch damit begründet, da es nicht über die breiteste STelle des Fahrzeugs heraussteht, aber der Hauptgrund ist die Geschichte mit den fehlenden Fuß-Funktionalitäten.


    Fun Fact: während der Handbremshebel deswegen auch eine ABE oder KBA-Nummer braucht, ist dies beim Kupplungshebel nicht nötig...

    Schauen wir uns tief in die Augen: wir sind hier inzwischen schlicht ZUVIELE!


    Nur: wer will entscheiden, wer zu gehen hat?


    Darauf hat Greta auch keine Antwort... am Ende des Tages ist es aber die fundamentale Frage... denn der Punkt ist aus meiner Sicht nicht, WAS wir gegen einen Untergang tun können - der einzige Punkt ist, WANN es passiert...


    Und ja: ich bin heilfroh, dass ich mich in 30-40 Jahren nicht mehr damit herumschlagen muss...

    Sicher wird die Elektromobilität bei Motorräder noch eine längere Zeit benötigen eh sie wirklich sinnvoll ist.

    Definiere "sinnvoll"...


    Ich habe ja vor einiger Zeit die X-ADV gegen eine 1200er Scrambler eingetauscht, wobei diese Fahrzeuge bei mir die Fragestellung "every day use" abdecken - für Reisen o.ä. habe ich andere Motorräder. Dies bedeutet, dass es sich hauptsächlich um Kurzstrecken-Einsatz handelt - lass es mal 50 km am Stück sein.


    Und wenn ich mir da morgens im Spiegel tief in die Augen blicke, müsste ich auch sagen: da hätte es ein Elektromopped auch getan.


    Nur:


    Wenn ich den Kaufpreis der Scrambler hernehme und mir ansehe, was ich dafür bekommen habe, kostet mich ein vergleichbares Elektromopped 7 k€ mehr... und das ist es mir dann echt nicht wert...


    Hier warte ich lieber die Skaleneffekte ab - sprich: die heutigen brauchbaren E-Moppeds sind auch deswegen so teuer, weil es Kleinstserien sind.


    Aber lasst die Dinger mal in Stückzahlen kommen - dann werden sie schlicht auf Grund der notwendigen Bauteile irgendwann mal billiger sein als ein Verbrenner...

    Ich denk mir immer: ich kann es nicht ändern, ich kann nur das Beste draus machen:


    - so viele geile Verbrenner-Motorräder bunkern, dass es bis zum Lebensende reicht - check

    - Verbrenner-Auto bunkern, damit nach der beruflichen Tätigkeit (Firmenwagen) noch was zum Fahren da ist - check

    - steuerlich mitnehmen, was geht, daher Hybride als Firmenwagen (0,5 statt 1% Versteuerung) - check


    Alles andere wird man sehen...

    Mich hat der Karren Anfang der 10er Jahre wieder zum Motorradfahren gebracht:


    - Urlaub am Gardasee - viele von den Dingern gesehen, Frau Bananenbieger findet ihn auch lustig

    - zurück in D hin zum Freundlichen und angeschaut

    - nach einem Blick auf das Preisschild schallend lachend umgedreht in Richtung Ausgang - die sind echt gaga...

    - auf dem Weg dorthin dem Chef über den Weg gelaufen

    - der fragt, was geht

    - Situation geschildert, Preis angesprochen und mit einem Blick auf eine in dem Moment rechts neben mir stehende YAMAHA XJR 1300 50th Anniversary mit den Worten "für die Kohle krieg ich ja ein richtiges Motorrad" kommentiert

    - seine Antwort "nö - die ist viel billiger..."

    - "...?..."


    Zwei Tage später mit einer neuen XJR unterm Hintern lächelnd nach Hause gefahren...


    Ich gebe zu, die Preise für den Rollerkram kann ich bis heute nicht nachvollziehen... aber ich hatte ja auch mal eine X-ADV, insofern spare ich mir da Weiteres...


    :saint:

    Da bin ich bei Dir - ich habe prinzipiell auch nichts gegen Akku-Moppeds. Für mich als "meist Kurzstreckenfahrer" respektive "Mehrfachmotorradbesitzer" wäre es eh keine Sache. Die kleine Runde Sonntag Morgens elektrisch? Klaro. Was mich aber aktuell noch abhält, sind:


    - die hohen Preise - für die Kosten einer interessanten ZERO habe ich mir eine MOTO GUZZI MGX-21 geholt

    - die fehlende Kompatibilität der Akkus


    Speziell Letzteres sehe ich als Aufgabe der Zukunft - denn das würde eine annähernd unendliche Langlebigkeit der Fahrzeuge ermöglichen, der Akku ist ja quasi der einzige aktuell nicht wechselbare Verschleissartikel. Und da rede ich jetzt nicht von "ja Du kannst es doch aber vom Hersteller wechseln lassen" - das verabscheue ich schon bei Handies. Nein, ich will einen internationalen Standard bei Akkus - die Chinesen sind ja schon dabei.


    https://www.auto-motor-und-spo…ktroautos-neuer-standard/


    Wenn das kommt, hole ich mir auch ein E-Mopped.

    ... sollte ich meine X-ADV vielleicht doch nicht abgeben... ?


    Ist aber wirklich heftig... ich weiß schon, warum sich meine Kollege seinerzeit so gefreut hat, dass ich ihm angeboten habe, sein Mopped über mich laufen zu lassen...