Was man mit unserem X-ADV so alles anstellen kann ;-)

  • Onroad, Offroad, u.v.m. - unterhaltsames für die useligen Winterabende 8)


    Na da geht aber noch was!

    Ich war mit den "Nippeln" schon auf dem Asphalt :mt:

    Allerdings nicht mit dem Knie ;(


    ... :thumbsup2:

  • Da bin ich zuviel Schisser. Ich steh zu meinen "Angststreifen":thumbsup:

    Nenne es doch einfach "Sicherheitsstreifen". Jeder soll so fahren, wie er sich wohl fühlt und niemand muss irgendwem was beweisen, schließlich ist Motorrad fahren "nur" unser Hobby.

  • Das Angststreifenthema wurde ja wohl schon in jedem Forum behandelt.

    Nur echte Männer fahren bis zur Felge. ;) :mt:


    Klugheit hat den Vorteil sich dumm stellen zu können, andersrum ist es bedeutend schwieriger.

  • Oh je, da muss ich wohl noch ein wenig üben, bis ich ein "echter" Mann bin. Ich schaffe es noch nicht bis zur Felge, nur bis zur Kante der Reifenlauffläche ;(

    Das mit dem XADV ??

  • Respekt,

    ich bringe mit meiner BMW - allerdings auf öffentlichen Straßen - in den Vogesen auch ein paar Reifenwutzerl zusammen.

  • So muss das aussehen! :mt: Beim CSA und CRA ist es "normal", dass der sich bei "zügiger" Fahrweise so aufraut, wie bei Deinem Reifen zu sehen ist. Sind tolle Reifen mit sehr gutem Gripp.

  • Geht aber auch mit anderen Reifen ...

    z. B. mit einem Michelin Pilot Power auf der Ducati Monster S2R1000 (NBR GP-Strecke 2008):


    (Nicht wirklich für die Rennstrecke geeignet)


    ... oder mit einem Bridgestone BT016 Pro auf der Dorsoduro 1200 (Circuit des Ecuyers 2013):


    (Hat in Ecuyers erstaunlich gut funktioniert)

    ... aber eigentlich sollten man auf der Renne Rennreifen verwenden, zumindest sogenannte "Hypersportreifen".

  • Respekt, Respekt :thumbsup::thumbsup:

  • Respekt,

    ich bringe mit meiner BMW - allerdings auf öffentlichen Straßen - in den Vogesen auch ein paar Reifenwutzerl zusammen.

    Ich liebe den Strassenbelag in den Vogesen.


    Ok, ein Wochenende = ein Reifensatz, aber Abschmieren ist da schon 'ne echte Kunst... ich glaube, die kleben auf die Oberfläche einfach eine Abschlusslage 120er Schleifpapier und gut ist...

    Es ist egal, was die Leute hinter Deinem Rücken reden - solange sie die Fresse halten, wenn Du Dich umdrehst...


  • Ja, es gibt Gegenden, da ist der Asphalt auf öffentlichen Straßen tatsächlich so griffig wie auf der Rennstrecke, dementsprechend ist da auch der Gripp und der Abrieb (z. B. der "rötliche" Asphalt in den franz. Seealpen, den Dolomiten, auf Korsika, auf Sardinien, etc.). Da ist es dann kein Wunder, wenn die Reifen bei zügiger Fahrweise so "krümelig" aussehen :)

  • Gefällt mir ziemlich gut, aber ...

    • wenn ich das richtig sehe, musst Du mit knapp 2600,-€ allein für die Felgen rechnen.
    • Dann muss sichergestellt sein, dass die Achs-, Bremsscheiben- und die Kettenradaufnahme passen.
    • Von 15 auf 17 Zoll bedeutet auch, das Fahrzeug wird hinten um 2,54cm angehoben.
    • Das verändert die Geometrie und das Fahrverhalten spürbar (Kurvenverhalten und Geradeauslauf).
    • Um das auszugleichen, müsste man das Fahrzeug hinten ggf. über die Umlenkung um 2,54cm tiefer legen.
    • Dennoch würde das 17 Zoll gegenüber dem 15 Zool Hinterrad das Fahrverhalten verändern (weniger handlich).
    • Das Hinterrad käme dann oben ~5cm näher an die Heckunterverkleidung und könnte beim einfedern "anstoßen".
    • Auch in der Schwinge kommt das Rad 2,54cm näher an die Schwingenachse heran. Passt das?
    • Das 17 Zoll Hinterrad hat auch einen größeren Umfang und dreht sich somit langsamer als das 15 Zoll.
    • Die Geschwindigkeitsanzeige könnte davon beeinflußt werden und nicht mehr korrekt anzeigen.
    • Man müsste die Übersetzung anpassen, um das ursprüngliche Drehzahl-Geschwindigkeitsverhältnis wieder herzustellen.
    • Das DCT könnte auch davon beeinflusst sein und die Schaltvorgänge könnten "nicht mehr passen".
    • Die Traktionskontrolle könnte nicht mehr korrekt funktionieren, da sich das 17 Zoll Hinterrad zum Vorderrad langsamer dreht, als es mit dem 15 Zoll Hinterrad der Fall war und die Traktionskontrolle auf das 15 Zoll Hinterrad abgestimmt ist.

    Ich weiß nicht, wie die Traktionskontrolle genau funktioniert, aber meines Wissens werden die Umdrehungen von Vorder- und Hinterrad verglichen und wenn sich das Hinterrad schneller dreht, greift die Traktionskontrolle ein. Bei einer Vergößerung der hinteren Radumfangs, dreht sich das Hinterrad per se langsamer und es könnte sein, dass die Traktionskontrolle eine höhere Umdrehung des Hinterrades dann nicht erkennt. Umgekehrt müsste die Traktionskontrolle bei einem verkleinderten Hinterraddurchmesser eigentlich permanent regeln.


    Meine Aprilia Dorsoduro hat genau aus diesem Gund eine Kalibrierung, um die Traktionskontrolle bei dem Wechsel auf einen anderen Hinterreifen, der u. U. einige mm "höher" oder "flacher" ist, anzupassen. Habe bei der Dorsoduro, bei einer 6 Zoll breiten Felge, von einem 180/55-17er auf einen 190/55-17er gewechselt und eintragen lassen. Da der 190er breiter ist als der 180er, wird er auf der 6 Zoll breiten Felge etwas mehr "zusammengedrückt" als der 180er und ist somit um einige mm höher als ein 180er Reifen auf der gleichen Felge. Da er dadurch auch einen größeren Umfang hat und sich langsamer dreht, musste die Traktionskontrolle neu kalibriert werden und eine weitere Folge ist, dass der Tacho nun nicht mehr ein paar km/h vor geht, sondern GPS-genau anzeigt.

    Also ich schätze, es ist etwas mehr Aufwand, als nur die Felgen zu tauschen und eintragen zu lassen, aber da müsste man mal mit einem Fachmann drüber quatschen - ich bin keiner.

  • Ich bin mir noch nicht einig, ob es mir gefällt oder ob ich schreiend rauslaufen soll...


    In jedem Fall würdest Du sowas hier nie auch nur annähernd zugelassen bekommen...

    Es ist egal, was die Leute hinter Deinem Rücken reden - solange sie die Fresse halten, wenn Du Dich umdrehst...


  • Schätze auch, dass es in Deutschland schwierig ist, so einen Umbau zugelassen zu bekommen. Man bräuchte vermutlich eine Einzelabnahme und der Umbau wäre sicher nicht billig, mit allen "Anpassungen" die möglicherweise notwendig sind. Ein Bekannter (Kfz-Zweiradmeister) mit einer freien Motorradwerkstatt, macht schon mal "Motorradumbauprojekte" (- hat mal für das Yamaha-IDM-Team geschraubt und später mit einem eigenen IDM Superstock 1000 Rennteam die 2015er Meisterschaft gewonnen). Den könnte man mal fragen, ob sowas machbar ist und wie teuer das wäre. Vermutlich wird er sagen, machbar ist fast alles, wenn man genug Kohle auf den Tisch legt.