Posts by rollator

    Doch, kann man!
    Eine LED ist eine Diode und die sperrt den Strom in einer Richtung - das gehört zu den Grundkenntnissen in der Elektronik.
    Wenn die Polung egal ist, muß eine Elektronik vorgeschaltet sein!

    Im Übrigen sind die Kabelfarben bei Honda diesbezüglich zu ignorieren, bei meinen Originalblinkern ist z.B. Schwarz nicht der Minus-, sondern der Pluspol...

    Das stimmt. Aber viele hochwertige LED-Lösungen haben mittlerweile eine entsprechende Elektronik vorgeschaltet. Habe vorhin bei einem Bekannten LED-Abblendleuchtmittel montiert, denen war dies auch egal. Vor ein paar Jahren war das noch echt doof, da musste man immer schauen, wie rum der Stecker drauf soll.

    rollator Sorry! Aber darauf antworte ich nicht!

    Glaubst du etwa ich fake die Kennzeichnungen auf meinen Blinkern? 🤦🏻‍♂️
    Guck doch selber nach...

    Ich weiß zufällig, dass du dich vor einem internetfähigen Gerät befindest, google den Mist, wie ich es auch getan habe.

    Ich wusste das nämlich auch nicht!

    Aber Hauptsache erstmal Kontra...

    Komm mal wieder runter. Auf den Bildern, welche Du hier zeigst, stehen beide Bezeichnungen drauf. Also kann es nicht sein, dass ein solcher Blinker nur vorne oder nur hinten verbaut sein darf. Wenn beide Bezeichnungen drauf stehen, bedeutet dies schlicht und ergreifend, dass der Blinker sowohl vorne, als eben auch hinten montiert werden darf. Und im Gegensatz zu Dir muss ich das nicht googlen, sondern ich weiss es. Btw: 21W oder 10W beziehen sich nicht auf LED Blinker. Und als Hinweis: Die X-Adv hat LED verbaut. Diese Bezeichnung bezieht sich auf herkömmliche Glühbirnen. Und nein (und das klar!): Blinker müssen und dürfen hinten und vorne NICHT unterschiedlich leuchten. Auch da verwechselst Du etwas. Aber wie Du so schön gesagt hast: Lies es selber nach. Und nicht irgendwelche Schrottseiten, sondern bitte die entsprechenden techn. Normen (ECE oder DE).

    Ja, es gibt Blinker welche nur vorne oder eben nur hinten montiert sein dürfen. Dann steht aber eben nur die eine Kennung und nicht beide! Du bringst da ganz schön viel durcheinander und verwirrst damit viele.

    Besten Dank für die Info und die vielen Tipps:thumbsup: Ich habe das Dingen "blind" gekauft, weil in 3 Jahren nur 280km gefahren. Aber die Arbeiten die der Betrieb gemacht hat war nicht soooo gut. Hinterrad wahr in der Tat sehr schief montiert, nach der Behebung geht es schon viel besser, wollte aber sicher gehen das das nicht normal ist....


    Auf die Markierungen darfst Du nicht vertrauen, die sind nur rudimentär. Wenn, dann kaufe für wenig Geld einen Laser und miss die Flucht am Kettenrad hinten. z.B: https://www.profi-products.de/de/profi-cat-laser-tools/?p=1
    Meines hatte ich bei Louis gekauft, aber die haben es offenbar nicht mehr im Sortiment.

    Das Problem ist, das die Garage immer voller wird.

    Meine Frau hat vor ein paar Tagen eine neue 300 er Vespa bekommen.

    2 Motorräder, ein Roller und ein Cabrio passen da irgendwann nicht mehr rein.:huh:.

    Willkommen im "Club" :thumbsup:


    Geht mir ähnlich, 4 Motorräder, Cabrio und die Doppelgarage ist propenvoll. Was für ein Cabrio hast Du denn? Selber fahre ich einen Fiat 124 Spider (2017), nebst den weiteren Alltagsfahrzeugen....:saint:

    Ich denke, dass dein Denkfehler darin liegt, dass du nicht glaubst, dass sowohl das CAN-Bus Signal als auch die Versorgungsspannung über die selben Kabel laufen können. Kann das sein?



    Über die Versorgungsspannung von Endverbrauchern läuft typischerweise kein CAN Bus Signal. Vermutlich liegt da der Denkfehler eher bei Dir. Wenn Du mich nett bittest, messe ich Dir das mit meinem Oszi aus.


    Can-Bus ist zur Kommunikation von Steuergeräten gedacht. Blinker, Hupe usw sind Endverbraucher. Steuergeräte sind Bauteile, welche Endverbraucher ansteuern. Ein Blinkrelais (wobei Relais dann eigentlich der falsche Begriff wäre) kann allenfalls als Steuergerät ausgelegt sein. Typischerweise senden Blinkrelais jedoch nur 0/1 als Signal (bzw. 0V/12V) und daher wird eigentlich selten bis nie Steuerelektronik verwendet.

    Ohmsche Widerstände werden keine gemessen.

    Und Bussysteme benötigen IMMER definierte Abschlusswiderstände zur Signaldämpfung -> Stichworte dazu Reflektion/Superposition/Auslöschung.

    Es gäbe da übrigens auch noch die übliche Betrachtung mit der Literleistung, also wieviel Leistung aus 1L bzw. 1000ccm. Diese liegt beim Hondamotor bei rund 43kW für exakt 750ccm => 57.3kW/1000ccm. Nimmt man das Drehmoment, so sind es 69Nm/750ccm -> 92Nm/1000ccm.


    Nimmt man als Vergleich z.B. eine Fireblade (fairerweise auch eine Honda), so liegt z.B. deren Verdichtung bei sagenhaften 13.6:1

    Leistung bei 1000ccm: Man halte sich am Stuhl fest: 217PS bzw. 159.5kW. Das sind immerhin 2.8mal soviel wie der 750er Motor! Und beim Drehmoment (die Fireblade ist übrigens ein Extremkurzhuber!) sind es dann bei runde 113Nm/1000ccm, also ebenfalls deutlich mehr.

    Soviel zu meiner Aussage, dass diese eben korrekt ist.

    Und wo genau ist da der Blinker....am Bus, weil die sind ja oben als W/L_xy bezeichnet. Das die an der BCU angeschlossen sind, bedeutet ja nicht, dass diese damit auch angesteuert werden. Wäre dem so, bräuchte die Honda keinen Sicherungskasten.

    Jedenfalls sind Sicherungen z.B. bei einer BMW 12xx etwas unbekanntes (Ausnahme: Hauptsicherung).
    Im obigen Schema findest Du die Blinker an Klemme 32/18/17 und 16. Das ist korrekt. Aber der Bus läuft über Klemme 14 und 15. Und da sind keine Blinker. Das von Dir erwähnte 2-Drahtsystem ist korrekt, man verdrillt die beiden Kabel zur Störsicherheit. Aber dann braucht es auch noch Mass und Speisung. Zum Blinker gehen aber nur Speisung und Masse. Die BCU kontrolliert nun (wie bei beinahe allen aktuellen Fahrzeugen) die Stromaufnahme. Diese wiederum wird bestimmt durch den ohmschen Widerstand des Verbrauchers. Bei "echten" Canbus-Systemen überwachte die BCU nun den Strom und schaltet bei zuviel Strom ganz ab -> weil dann Kurzschluss. Bei Honda gibts dann eine durchgebrannte Sicherung. Kann man machen, ist aber eine eher "einfache" Lösung. Bei zuwenig Strom passiert hier in der BCU nichts bzw. die Blinker glimmen dann halt nur. Die BCU überwacht daher hier bei Honda keine Blinker. Oder wo mache ich einen Denkfehler?


    Schau, ich will da keinen Disput, dazu schätze ich Deine Beiträge zu sehr. Und ich lerne auch gerne dazu, alles kann man ja auch nie wissen. ;)

    Wie kommst du darauf, dass der Motor deutlich unterhalb des Möglichen läuft?


    750 ccm sind nicht gleich 750ccm. Bei einem Langhuber (X-ADV) ist die Kolbengeschwindigkeit bei gleicher Drehzahl deutlich höher als bei einem Kurzhuber. Deswegen können LH nicht so hoch drehen. Dafür hat man mehr Kraft im unteren Drehzahlbereich aber weniger Spitzenleistung.
    Aber Kraft vernichtet. Kolben, Kolbenbolzen, Pleuel und Lager müssen stabiler ausgelegt werden als bei einem KH.


    Ich möchte keinen langen Aufsatz schreiben. Aber pauschal ist deine Ausssage einfach nicht korrekt.

    Nur kurz, ich will das hier nicht vertiefen, aber ich habe Maschinenbau und so...


    Im Grundsatz gilt:

    Langhuber = Mehr Drehmoment.

    Kurzhuber = Mehr Leistung.

    Aber eben nur im Grundsatz.


    Wieviel Leistung / Drehmoment man nun aus einem Motor holt, ist unterschiedlich und hat primär nur am Rande etwas mit Lang/Kurzhuber zu tun.


    Fakt ist: Unser Motor läuft nicht an der Leistungsgrenze und diese Aussage von mir hat vorerst einmal überhaupt nichts mit Deinen Ausführungen zu tun.

    Nur soviel: Die Grenzen sind dann erreicht, wenn infolge der Kolbengeschwindigkeit der Ölfilm reisst.

    Der 750er hat eine Kompression von 10.7:1, das ist absolut kein Rekordwert, im Gegenteil!

    Bohrung = 77mm, Hub = 80mm -> Hub > Bohrung -> d.h. Langhuber. Trotzdem ist der 750er kein Drehmoment-Monster, sondern ein robuster und kerngesunder Motor. Meine BMW F800GT hat etwa gleich viel Hubraum (798) und deutlich mehr Leistung und mehr Drehmoment! Und beides deutlich mehr! (Verdichtung von 12:1, Kurzhuber, 86Nm, 90PS/66kW)


    Die Honda ist auf Zuverlässigkeit ausgelegt, zumindest beim Motor. Und beim Motor gibt es ja auch sehr wenig zum Meckern, wenn man sich im Netz so umschaut (ausser dass er etwas zuviel säuft, was aber auch dem DCT geschuldet ist).

    Unser Motor darf gemäss Handbuch bis 7000rpm gedreht werden. 7000 Umdrehungen pro Minute. Bei einem Weg (Hub) von 80mm ergibt dies eine mittlere Kolbengeschwindigkeit (2 x Hub = 360 Grad = 1 Umdrehung) -> 160mm/rpm bzw. 7000x160mm = 1'120'000 mm/min -> 1120 m/min = 18.7 m/s. Mit diesem Wert liegt der Hondamotor unter dem Bereich von PKW-Motoren und nicht im Höchstleistungssegment, sondern im guten Umfeld der meisten Motorradmotoren. Es gäbe also Luft nach oben.


    Fazit: Meine obige Aussage ist somit korrekt.

    Hallo, es gibt bei Louis und Polo Can-Bus Widerstände für LED Blinker, vielleicht probierst du es damit mal?


    CAN-BUS WIDERSTAND CBW1 EINSTELLBAR FÜR BLINKER/RÜCKLICHT

    Solche sind typischerweise für das Gegenteil. In Systemen mit Glühwendel-Blinkern ist der Widerstand klein -> Der nachgerüstete LED-Blinker macht dann Lichtorgel, also er blinkt extrem schnell. Um dies auszugleichen baut man einen grösseren Widerstand und die Blinkfrequenz passt wieder. Optional kann man auch ein entsprechendes Blinkrelais nehmen, so wie Du es verlinkt hast.

    Einfach formuliert: Dieser spezielle Widerstand ist eigentlich eine Widerstandskaskade um den Widerstand der Nachrüstblinker an das vorhandene System anzupassen. Wird im Video übrigens auch schön gezeigt.

    rollator

    In der heutigen Zeit funktioniert das leider alles etwas anders als du es noch zu kennen glaubst.

    Vielleicht möchtest du deinen Beitrag nochmal überarbeiten 😉.

    Also ich weiss schon wovon ich schreibe, auch wenn es vermutlich etwas schräg formuliert ist.

    Fakt ist: Honda hat da LED verbaut. Gemäss TO glimmen die Blinker nur. Ergo haben die LEDs zuwenig Spannung am Eingang erhalten. Jetzt ist eine Honda aber keine BMW, KTM usw., sondern eben Honda. Und Honda verwendet kein Can Low und High und so Zeugs wie BMW. Honda verbaut noch nicht einmal die genormten OBD2-Buchsen oder wassergeschützte Steckverbinder! Somit kann man Raketenwissenschaft ausschliessen. Und gemäss meinem Honda-Repmanual schaut es dort so aus (ich hatte bisher noch keinen Bedarf meine LEDs ersetzen zu wollen): Je Blinker gibt es 2 Kabel. Und es ist nix CanBus am Blinker.
    Wäre ich mit dem Fehler konfrontiert, so wäre das erste: Widerstandsmessung der Nachrüstblinker. Und jede Wette, der ist massiv zu hoch (im Vergleich zu den Honda-Originalblinkern).
    Das mit den Can-Bus Widerständen zum kaufen funktioniert da leider nicht, denn die machen genau das, was deren Name sagt: Sie erhöhen den Widerstand gleich nochmals -> Dann glimmt es nicht mehr, sondern dann kommt am Blinker nichts mehr an = dunkel = tot.

    Ich weiß nicht wie ich es Dir noch beweisen soll?? Wir (der Prüfer und ich) und haben zusammen 26 Grad gemessen. Ist mir jetzt aber auch egal ob Du das glaubst oder nicht, weil es ja eh nicht funktioniert....leider! Übrigens auf den Fotos ist der linke Blinker zu sehen und der war zur rechten Seite bis 26Grad sichtbar.

    Miss doch einmal die Spannung am Blinkerstecker. Wenn die nur glimmen, so bedeutet dies, dass da zu wenig Spannung ankommt. Und das hat nichts mit der Blinkfrequenz zu tun bzw. die Frequenz definiert sich durch den Blinker/LED Widerstand. Also: Wieviel Volt hast Du denn da am Eingang? (ich vermute, dass diese Blinker eben für "normale" Glühlampen gerechnet sind und ann passt das natürlich nie, weil Honda da ja LED verbaut hat und die benötigen entsprechend weniger Spannung und weniger Strom. Deine Nachrüstblinker benötigen aber wohl wirklich die 12V (+/-) und ausreichend Strom. Damit Nachrüstblinke funktionieren, besitzen diese intern meist einen Vorwiderstand, d.h. es wird Energie "verheizt". In Deinem Fall ist diese Energie aber nicht vorhanden, ergo glimmt das nur.
    Was kannst Du da machen? Nichts. Allenfalls die Blinker öffnen und den Vorwiderstand entfernen bzw. verkleinern.


    Und wegen dem Blickwinkel: Vermutlich ist Dein Foto verwirrend? Weil eigentlich ist der Blickwinkel immer der Glühwendel bzw. die Licht emittierende Quelle bezogen. Also nicht ob man das Licht wahrnimmt, sondern ob man den Lichtpunkt sieht. Aber ist ja egal. Wenn der Prüfer sagt i.o. dann passt es ja. Und wenn Du dann angehalten wirst...nun ja...

    Fast wäre ich drauf reingefallen...um 90 Grad drehen....geiler Aprilscherz. Der Abstrahlwinkel beträgt übrigens 26Grad und es sind 29cm vom Heck und 78cm in der Höhe.

    Das war kein Scherz! Der rechte Blinke muss auch 20Grad nach links leuchten und das kann er bei Deiner Montage niemals! Bei Dir ist bei 0 Grad Schluss. Schau Dir nochmals die von Dir verlinkte Skizze an und dann Deine Montageweise.

    Mir ist das ansich egal, aber Du wirst mit Sicherheit nicht nur ein Bussgeld erhalten, sondern Deine Maschine wird vor Ort stillgelegt werden. Egal ob Dir da ein Prüfer das ok gab, oder eben nicht. Rein technisch kann bei Deiner Befestigung dieser Blinker NIE 20 Grad bzw. mehr wie 0 Grad in eine andere Richtung erkennbar sein, es sei denn, der Betrachter verfügt über Röntgenaugen und kann durch Metall hindurch blicken.

    Dein TÜV Prüfer hat das so schon gesehen und für gut befunden?
    Die Blinker sind dort bestimmt nicht von 20 Grad von der gegenüberliegenden Seite sichtbar. Vielleicht werden sogar die 30cm von hinten knapp.

    Am Ende spielt es aber auch keine Rolle, was DER Prüfer sagt.

    Deine Blinker erfüllen bei Deiner Montageweise weder ECE, noch sonstige Normen. Der Blinker an sich ist nicht das Problem, sondern der Einbauort bzw. sie leuchten nicht nach vorgegebene, Abstrahlwinkel! Wenn Du konform sein willst, dass musst Du die Blinker um 90 Grad drehen (nach hinten).

    Na ja.. vom Quasimodo zur WC-Deckel ..Am Samstag ist hier in Basel eine Neueröffnung von BMW Motorrad. Gehe mal den WC -Deckel anschauen...

    ich werde auch hingehen. Mal schauen wie das mit BMW in Basel weitergeht.

    Ja, so eine Klebehalterung habe ich verwendet. Aber ich denke, ich werde dann einfach ein passendes Loch in Deinen Deflektor schneiden. Das geht schon irgendwie. Oder halt einen komplett anderen Standort suchen. Ideal ist, dass ich derzeit immer kontrollieren kann ob sie filmt oder nicht. Ist eine Garmin Virb im Wasserschutzgehäuse. Ich habe auch in dieses Gehäuse eine Öffnung gefräst (Dremel) und so läuft die Kamera am Bordstrom und filmt immer mit. Allerdings ist der USB-Stecker bzw. die Buchse inzwischen etwas ausgenuckelt. Da muss ich auch noch schauen. Aber die Videos (4k) sind echt gut und zudem geben sie Sicherheit bei einem Unfall.